Sommer, Hitze und Gebäudeplanung im Klimawandel - Planungsrelevante Aspekte jenseits normativer Vorgaben
- Die Anzahl sommerlicher Hitzeereignisse in Deutschland nimmt zu. Mit über 30 Hitzetagen in einigen
Regionen gestalten sich die sommerlichen Außentemperaturen häufiger deutlich extremer als in der
Vergangenheit. Gleichzeitig steigen Temperaturen
nicht nur in der Außenluft, sondern auch die Temperaturen in Innenräumen an. Urbane Hitzeinseln verstärken diese Trends für die Bevölkerung in Städten.
Nach einer Bestandsaufnahme zeigt der Beitrag auf,
was aus der Forschung zum adaptiven Behaglichkeitsansatz jenseits eines behaglichen Bereiches operativer
Innentemperaturen für die Planung von Gebäuden abgeleitet werden kann. Dabei werden die Adaptationsmechanismen, hier insbesondere Verhaltensadaptation, Akklimatisation und Aspekte psychologischer
Adaptation fokussiert. Es wird diskutiert wie gute
bauphysikalische Gebäudeplanung diese Adaptationsmechanismen addressiert und unterstützen kann.