Kaltkirchen - Ein Modell für die Zukunft als Beitrag zur Umweltentlastung und zum Erhalt des kulturellen Erbes

  • In Deutschland existieren ca. 45.000 Kirchengebäude, viele davon mit fossilen Heizsystemen nachgerüstet und heute unter Denkmalschutz. Ihr Erhalt ist angesichts hoher Kosten und wachsender ökologischer Ansprüche aufwendig. Besonders historische Kirchen sind bauphysikalisch ein Sonderfall mit einem individuellem Raumklima. Kaltkirchen (genutzte, aber unbeheizte Kirchen) können eine mögliche Alternative darstellen, wie diese Gebäude künftig erhalten oder umgenutzt werden können, wobei die fehlende Beheizung das Risiko von Schimmelpilzwachstum fördern kann. Die pauschale Festlegung einer maximal zulässigen relativen Luftfeuchte von 80 % ist hier zu kurz gegriffen. Untersuchungen mit dem Isoplethenmodell zeigen, dass trotz höherer Feuchtewerte ein unbeheizter Betrieb ohne Schäden möglich sein kann - wie Beispiele an einer Kaltkirche und einer leerstehenden Kirche belegen.

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Metadaten
Author:Alexander Kreft, Wolfgang Willems
URN:urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-135377
DOI:https://doi.org/10.26204/KLUEDO/13537
ISBN:978-3-95974-261-0
ISSN:2363-8206
Series (Serial Number):Schriftenreihe des Fachbegiets Bauphysik / Energetische Gebäudeoptimierung (8)
Document Type:Conference Proceeding
Language of publication:German
Date of Publication (online):2026/09/01
Year of first Publication:2026
Publishing Institution:Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Date of the Publication (Server):2026/09/02
Page Number:6
Faculties / Organisational entities:Kaiserslautern - Fachbereich Bauingenieurwesen
DDC-Cassification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 690 Hausbau, Bauhandwerk
Collections:Bauphysiktage Kaiserslautern 2026
Licence (German):Creative Commons 4.0 - Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND 4.0)