Vorteile spektraler Simulation bei der Untersuchung von Verglasungen und Leuchten

  • Die Entdeckung der nicht-visuellen Wirkungen von Licht auf den Menschen hat den Bedarf an spektralen Simulationen im Wellenlängenbereich von 380 nm bis 780 nm deutlich erhöht. Dieser Beitrag stellt die Annual Spectral Matrix Simulation (ASMS) Methode vor, mit der spektrale Simulationen in 3, 9, 27 oder 81 Kanälen durchgeführt werden können. Untersucht wurden zwei Verglasungskonfigurationen sowie zwei LED-Typen und eine Leuchtstofflampe. Die Verglasung mit höherer Transmission im blauen Spektralbereich führte zu einer erhöhten melanopischen äquivalenten Tageslichtbeleuchtungsstärke (engl. melanopic equivalent daylight illuminance, MEDI) und verringerte dadurch den Beleuchtungsenergiebedarf. Dies zeigte sich besonders deutlich, wenn das Dimmen der Leuchten an die Einhaltung der MEDI-Grenzwerte gekoppelt war. Vorteile bei der Bewertung des Energiebedarfs ergaben sich vor allem bei Leuchtstofflampen: Die hochaufgelöste Simulation mit 81 Kanälen ergab einen über 30 % höheren Energiebedarf als die Simulation mit nur drei Kanälen.

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Metadaten
Author:Margarita Alwalidi, Sabine Hoffmann
URN:urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-135416
DOI:https://doi.org/10.26204/KLUEDO/13541
ISBN:978-3-95974-261-0
ISSN:2363-8206
Series (Serial Number):Schriftenreihe des Fachbegiets Bauphysik / Energetische Gebäudeoptimierung (8)
Document Type:Conference Proceeding
Language of publication:German
Date of Publication (online):2026/09/01
Year of first Publication:2026
Publishing Institution:Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Date of the Publication (Server):2026/09/02
Page Number:6
Faculties / Organisational entities:Kaiserslautern - Fachbereich Bauingenieurwesen
DDC-Cassification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 690 Hausbau, Bauhandwerk
Collections:Bauphysiktage Kaiserslautern 2026
Licence (German):Creative Commons 4.0 - Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND 4.0)