Numerische Untersuchung der Klimapufferwirkung eines Zwischenraums im urbanen Bestand

  • Der Beitrag analysiert die Klimapufferwirkung einer vorgeschalteten Pufferzone zu 19 [m²] vor der südwestorientierten Fassade einer Bestandswohnung zu 73 [m²] im urbanen Kontext. Grundlage bildet ein mehrzoniges, hygrothermisch gekoppeltes Simulationsmodell in WUFI®-Plus mit expliziter Berücksichtigung von Strahlung, Feuchte, Luftwechsel und nutzungsabhängigen Lasten. Als Randbedingungen dienen standortspezifische Meteonorm-Daten inklusive urbanem Wärmeinseleffekt der Stadt München. Die Ergebnisse zeigen, dass die Pufferzone den Jahresheizwärmebedarf gegenüber einer konventionellen Fassadensanierung um rund zehn Prozent reduziert und zugleich sommerliche Übertemperaturen mindert. Die Studie zeigt auf, dass das Potenzial adaptiver Zwischenräume als robuste, energieeffiziente und resiliente Maßnahme im urbanen Bestand angesehen werden können.

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Metadaten
Author:Tobias Pörschke, Elisabeth Endres, Tobias Wagner, Johanna Wagner
URN:urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-135454
DOI:https://doi.org/10.26204/KLUEDO/13545
ISBN:978-3-95974-261-0
ISSN:2363-8206
Series (Serial Number):Schriftenreihe des Fachbegiets Bauphysik / Energetische Gebäudeoptimierung (8)
Document Type:Conference Proceeding
Language of publication:German
Date of Publication (online):2026/09/01
Year of first Publication:2026
Publishing Institution:Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Date of the Publication (Server):2026/09/02
Page Number:7
Faculties / Organisational entities:Kaiserslautern - Fachbereich Bauingenieurwesen
DDC-Cassification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 690 Hausbau, Bauhandwerk
Collections:Bauphysiktage Kaiserslautern 2026
Licence (German):Creative Commons 4.0 - Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND 4.0)