Zur Notwendigkeit einer multidimensionalen Betrachtung von Behaglichkeit - Ein theoretischer Beitrag zur kritischen Reflexion und Erweiterung des PMV-Modells nach Fanger

  • Die Bewertung der Behaglichkeit in Innenräumen erfolgt bislang überwiegend auf Grundlage thermischer Größen. Aktuelle Studien belegen jedoch, dass Behaglichkeit ein multidimensionales Konstrukt ist, das neben thermischen auch nicht thermische Faktoren wie Beleuchtung und individuelle Faktoren wie das Geschlecht umfasst. In der wissenschaftlichen Diskussion wird der Begriff der thermischen Behaglichkeit häufig mit dem allgemeinen Konzept der Behaglichkeit gleichgesetzt, was zu einem verkürzten und unscharfen Begriffsverständnis führt und daher kritisch zu betrachten ist. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Überprüfung des weltweit verbreiteten PMV-Modells nach Fanger, verankert in der DIN EN ISO 7730, unerlässlich. Die vorgestellte theoretische Arbeit diskutiert dessen Grenzen und argumentiert für ein integratives Behaglichkeitsverständnis.

Download full text files

Export metadata

Metadaten
Author:Senta Mill, Nicholas Müller, Normen Langner
URN:urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-135691
DOI:https://doi.org/10.26204/KLUEDO/13569
ISBN:978-3-95974-261-0
ISSN:2363-8206
Series (Serial Number):Schriftenreihe des Fachbegiets Bauphysik / Energetische Gebäudeoptimierung (8)
Document Type:Conference Proceeding
Language of publication:German
Date of Publication (online):2026/09/02
Year of first Publication:2026
Publishing Institution:Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Date of the Publication (Server):2026/09/17
Page Number:6
Faculties / Organisational entities:Kaiserslautern - Fachbereich Bauingenieurwesen
DDC-Cassification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 690 Hausbau, Bauhandwerk
Collections:Bauphysiktage Kaiserslautern 2026
Licence (German):Creative Commons 4.0 - Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND 4.0)