Die Kommatierung von Relativsätzen in Abiturklausuren der letzten 100 Jahre

  • Linguistische und sprachdidaktische Aussagen zur Kommatierung von Relativsätzen sind oft widersprüchlich: Mal gelten entsprechende Strukturen als besonders einfach zu durchschauen, mal werden sie als besondere Lernhinder-nisse beschrieben. Der vorliegende Beitrag nimmt diese verschiedenen Einschätzungen auf und beschreibt korpus-basiert die tatsächliche Kommatierungspraxis von Abiturient*innen. Abgebildet wird ein Zeitraum von 100 Jahren. Es wird deutlich, dass sich öffnende und schließende Kommas bei Relativsätzen, je nach Anschluss und syntakti-schem Kontext, in ihrer Kommatierungshäufigkeit unterscheiden. Insgesamt spricht das für eine Kommadidaktik, die stärker auf syntaktische Strukturen als auf vermeintliche Signaleinheiten fokussiert.
Metadaten
Author:Nadine Marschner, Jonas Romstadt
URN:urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-90452
DOI:https://doi.org/10.26204/KLUEDO/9045
Document Type:Contribution to a Periodical
Language of publication:German
Date of Publication (online):2025/05/28
Year of first Publication:2025
Publishing Institution:Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Date of the Publication (Server):2025/06/17
Identifier of the parent Journal:Show associated Periodical
Issue:2 Jg. Heft 1
Page Number:73-91
Faculties / Organisational entities:Landau - Fachbereich Erziehungswissenschaften
DDC-Cassification:4 Sprache / 430 Deutsch
Journals / Annual Reports:Research on Language
Licence (German):Creative Commons 4.0 - Namensnennung (CC BY 4.0)