Entwicklung und Evaluation von bioverfahrenstechnischen Kontexten und Bildungsmedien für das ingenieurs- und naturwissenschaftliche Umfeld
- Universitäre Forschung schafft täglich neue innovative naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die wesentliche Bedeutung für gesellschaftsrelevante Kontexte, wie Maßnahmen zum Klimaschutz oder neue medizinische Behandlungsmethoden, tragen. Für die Gesellschaft bleiben jedoch hinter diesen neuen Erkenntnissen und Methoden die fachlich relevanten Hintergründe oftmals unerklärt, wodurch Missstände entstehen können. Fachdidaktische Transferforschung soll diese resultierende Lücke zwischen universitärer Forschung und Gesellschaft beleuchten und Brückenelemente entwickeln. In Anlehnung dazu stehen die Konzeption und Evaluation von Bildungsangeboten zu forschungsorientierten Kontexten aus der Kooperation von Fachdidaktik und Fachwissenschaft im Fokus der vorliegenden Arbeit. Inwiefern moderne digitale Bildungsmedien, wie Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) oder digitale Zwillinge, die dafür notwendige didaktische Reduktion der forschungsorientierten Themen und Visualisierung der komplexen fachlichen Zusammenhänge unterstützen, ist ebenso Gegenstand der im Folgenden dargestellten Forschungsarbeit. Ziel ist es das disziplinäre Silo-Denken im MINT-Bereich aufzubrechen und kontextualisiertes Lernen zu fördern, um theoretisches Wissen mit realen Problemlösungen fächerübergreifend zu verknüpfen. Die vorliegende Arbeit trägt mit den forschungsorientierten Bildungsangeboten zur Entwicklung hin zu einem attraktiven, motivierenden und praxisorientierten MINTUnterricht in der digitalen Welt bei, um gleichzeitig die zukünftigen Generationen für MINT zu begeistern und im Sinne der Nachhaltigkeitsziele die Qualität der Bildung zu steigern.